#39 Wie unterdrückte Gefühle unsere Beziehung und unsere Kinder beeinflussen – mit Nadine Dzolic
Shownotes
Manchmal braucht es jemanden, der die Dinge so benennt, dass du denkst: Genau. Genau das ist es.
Nadine Dzolic ist für mich genau so ein Mensch. Sie hat ihren eigenen Weg durch eine schwere körperliche Erkrankung gemacht und dabei verstanden, dass unser Körper uns eigentlich immer schon Hinweise gibt – wir hören nur oft einfach nicht hin. Auf diesem Weg hat sie die Flümer entwickelt: ein Konzept, das Gefühlen ein Gesicht gibt und damit etwas schafft, das ich wirklich wertvoll finde: Gefühle werden greifbar. Für uns. Und für unsere Kinder.
Dieses Gespräch hat mich wirklich berührt – und ich glaube, dir wird es genauso gehen.
💡* In dieser Folge erfährst du…*
- Wie Nadine durch eine Diagnose auf ihren ganz eigenen Weg der inneren Heilung gekommen ist
- Warum unser Körper uns oft schon lange vorher zeigt, dass etwas nicht stimmt und warum wir es trotzdem nicht hören
- Was es bedeutet, dem eigenen inneren Kind zu begegnen und warum das gar nicht so beängstigend sein muss, wie es klingt
- Wie unterdrückte Gefühle aus der Kindheit unsere Beziehungen als Erwachsene immer wieder belasten
- Warum die Wut deines Kindes oft weniger mit dem Kind zu tun hat und mehr mit dir
- Was die Flümer sind und wie sie helfen, Gefühle sichtbar und bearbeitbar zu machen
- Wie du als Elternteil anfangen kannst, dich selbst und deine Kinder emotional besser zu begleiten
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Transkript anzeigen
00:00:02: Hallo und herzlich willkommen bei Hard Family Life, dein Podcast für persönliches Wachstum wenn das Leben am lautesten ist.
00:00:10: Zwischen Familienchaos, Paarbeziehung und Selbstfindungen!
00:00:14: Wir sind Anker Trin... ...und Patrizio.
00:00:17: Als Paar Eltern und Patrick Familie mit
00:00:19: vier Kindern
00:00:20: wissen wir genau wie er herausfordernd dieser Belongsakt sein kann.
00:00:24: Hier bekommst du ehrliche Einblicke Inspiration Und wertvolle Tipps, wie persönliches Wachstum dir helfen kann diese ganzen Themen unter einen Hut zu bringen.
00:00:35: Echt?
00:00:35: Ungeschön und mit einer großen Portion Herz!
00:00:40: Und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Hart Family Life.
00:00:44: so schön dass du wieder eingeschaltet hast.
00:00:47: Ich sitze heute ausnahmsweise mal nicht mit Patrizio hier sondern ich habe mir eine wundervolle Gäste eingeladen.
00:00:57: Ich würde sie als gefühlt Expertin bezeichnen.
00:01:03: Nadine ist selber Mama und sie hat auch einen langen Weg hinter sich, leider auch eine ernsthafte körperliche Erkrankung erleben müssen und hat auf ihrem Weg festgestellt dass unser Körper oft das Aller erste ist der uns sagt hey irgendwas stimmt hier nicht?
00:01:25: Hier liegt etwas viel, viel tiefgreifendes dahinter.
00:01:33: Und genau auf ihrem Weg hat sie die Flümer entwickelt!
00:01:38: Die Flüme sind ein Konzept das Gefühlen einen Gesicht gibt und es klingt jetzt vielleicht erstmal ein bisschen ungewohnt aber hör dir auf jeden Fall mal die Folge an.
00:01:49: ich hatte selbst so viele wunderschöne Erkenntnisse Und ich glaube, gerade wie Eltern wir Mamas und wir Papas.
00:02:01: Für uns ist es so wichtig und wertvoll zu verstehen was in uns vorgeht und nicht nur was das mit uns selbst macht sondern vor allem auch was das in Bezug auf unsere Kinder macht und was dass mit unserer Beziehung macht.
00:02:19: und genau darüber spreche ich in dieser Folge mit Nadine.
00:02:23: Ja Nadine, so schön dass du heute bei uns zu Gast bist im Podcast.
00:02:28: Und ich hab tatsächlich auch schon lange im Voraus überlegt wie ich dich vorstellen kann und ich habe irgendwie gedacht für mich bist du glaube ich die Gefühlexpertin.
00:02:36: könnte man das bezeichnen?
00:02:39: Das passt tatsächlich gut ja!
00:02:41: Ich glaube womit vor allen Dingen alle Mamas total sich identifizieren können ist dieses Thema wenn du Mama wirst verändert sich plötzlich deine ganze Welt.
00:02:54: Und nicht nur dieses Äußerliche von.
00:02:57: du bist plötzlich noch für ein kleines Wesen, da die Bedürfnisse.
00:03:03: der ganzen Tagesablauf ändert sich also es ändert sicher so viel.
00:03:05: aber was ich vor allem ändert ist ja diese Konfrontation plötzlich mit dieser eigenen Vergangenheit.
00:03:13: und vielleicht magst du mal einsteigen damit was bei dir damals passiert ist?
00:03:18: Was bei dir der Wendepunkt war?
00:03:21: Gerne!
00:03:22: Ich muss mal gucken, wie weit ich zurückgehe.
00:03:25: Tatsächlich war der Wendepunkt für mich tatsächlich im Jahr two-tosendsehntzehn als mein zweites Kind zur Welt gekommen ist.
00:03:33: Als mein erstes Kind zwei-tausenddreis hin zur Welt kam.
00:03:35: es hat sich mein Leben auch radikal verändert.
00:03:39: aber so richtig verstanden dass das ein Wendelpunkt braucht habe ich erst zwei-toßentsehnten als es dann soweit war... also ich bin damals schwer krank geworden mit meiner zweiten Tochter.
00:03:51: Es gab da bei mir die Diagnose Rheumatöie der Arthritis.
00:03:54: Und ich erinnere mich noch, meine Tochter war damals drei Monate alt und ich weiß noch, ich konnte sie nachts nicht hochreden.
00:04:01: Weil nachts waren einfach die Schmerzen so groß trotz Schmerzmittel dass ich jeden jede Nacht meinen Mann rufen musste... ...und auch dieser Moment morgens ich konnte dir die Strümpfe nicht anziehen weil mir die Fände so weh getan haben.
00:04:13: Das war glaube ich so der Tiefpunkt Auch wenn sich das vorher schon so ein bisschen angekündigt hat über die paar Jahre zuvor, aber man will es nicht wahrhaben.
00:04:23: Man sieht die Zusammenhänge
00:04:24: nicht.
00:04:25: Man denkt, es ist halt so ... genau.
00:04:29: Und wie kam das dann bei dir, dass du gemerkt hast?
00:04:32: Das hat jetzt vielleicht gar nicht wirklich medizinische Hintergründe, sondern da steckt irgendwie mehr dahinter.
00:04:39: Hattest du eine Vorahnung?
00:04:41: Ich weiß nicht, ob's ne Vorahnungen war, Mein Mann sagt immer, ich bin wie so ein Pitbull.
00:04:47: Wenn ich mich erst mal irgendwo reingebissen habe dann lasse ich nicht mehr los und ich hab mir gedacht unser Körper ist doch intelligent die Natur erschafft.
00:04:55: doch das meine ganz persönliche Meinung ja erschafft auch keine körper die einfach krank werden die einfach kaputt gehen.
00:05:03: wir haben noch in uns jede pflanze auch so einen grund die Grundausrichtung Richtung leben.
00:05:10: Das kann doch nicht sein.
00:05:11: Und dann habe ich mich auf die Suche gemacht, womit kannst du zusammenhängen?
00:05:15: Bin dann erst zu Gesundheitsthemen, Ernährungsthemen, Nahrungsergänzungsmittel hab' ich genommen.
00:05:22: So erste der klassische Weg, den wahrscheinlich auch jeder geht nach so einer Diagnose und mein Zustand wurde dann ziemlich schnell besser aber nur so siebzig Prozent.
00:05:32: Ich hatte mir gedacht da muss noch mehr sein, da muss es noch mehr geben.
00:05:36: Und dann habe ich die Meditation für mich entdeckt.
00:05:39: Ich bin zwar heute nicht so ein Freund der Meditation, sage ich ganz ehrlich aber ich war damals zum ersten Mal in Kontakt mit meinem inneren Kind und da kam es dann knallauffall ans Licht wo ich dachte Oha!
00:05:53: Das liegt da seitdem du sechs Monate alt bist oder jünger in dir verborgen.
00:06:00: und dann hab' ich die Zusammenhänge erkannt.
00:06:02: Dann habe ich mich weiter gebildet unzählige Bücher gelesen.
00:06:09: Also ich bin da wirklich abgetaucht, bis sich die Zusammenhänge für mich verstanden habe sie verändert habe und ich kann sagen heute bin ich gesund.
00:06:19: Das ist so inspirierend was du gerade erzählst und der Punkt dass du sagst in unser Körper sind doch dafür geschaffen gesund zu sein?
00:06:30: Ich bin auch voll von überzeugt, weil ich auch immer sage oder warum auch immer so ein ganz starkes Ohrvertrauen.
00:06:39: Auch mein Kindern gegenüber, dass ich immer denke es ist nichts.
00:06:42: So ist das alles gut wir sind gesund und bleiben gesund.
00:06:48: natürlich kann immer irgendeine schlimme Krankheit wirklich kommen aber ganz oft ist das ja wirklich so wie es halt passiert ist und natürlich ist nicht schön dass erst etwas Schlimmes kommen muss, damit man diesen Weg geht.
00:07:03: Den Weg der inneren Heilung und ich habe das selber schon so oft gehört.
00:07:07: Ich muss sagen, ich bin selber dankbar, dass ich jetzt nicht eine schlimme Krankheit hatte aber natürlich gab es auch Momente.
00:07:13: Es muss ja nicht immer eine Krankheit oder ein Unfall sein sondern... Ich glaube wir werden ganz auf dem Leben ja eingeladen wirklich also vom Leben hinzuschauen Und entweder wir sehen es oder wir sehen's nicht und manchmal braucht man etwas Großes, wie du es erlebt hast.
00:07:29: Also ich bin davon tatsächlich überzeugt dass unser Körper unsere Seele was auch immer woran er noch immer glaubt uns vorher schon immer
00:07:37: Hinweise schickt
00:07:39: Sei es nur ein Druckgefühl im Magen, ein engen Gefühl in der Brust.
00:07:43: Also diese feinen Nuancen!
00:07:45: Aber wir sind ja alle dahingehend konditioniert, dass wir das wegdrücken und uns ablenken.
00:07:50: Dass wir den Fernseher einschalten oder einen Lass Wein einschenken was auch immer die Strategien sind damit wir das nicht fühlen müssen.
00:07:59: Und würden wir vielleicht... in ein paar Schritten vorher schon sagen, okay ich fühle das mal und ich guck mal was das ist.
00:08:05: Und was mir das vielleicht zeigen möchte dann glaube ich könnte uns die große Keule so der nächste Mal erspart bleiben.
00:08:13: Aber ja unsere Gesellschaft muss funktionieren.
00:08:16: wir sind dahingehend programmiert.
00:08:20: Ja und ich glaube auch ganz viele brauchen erst diesen großen Schmerz.
00:08:26: Also es braucht auch immer ein Leidensdruck, der ausgelöst werden muss damit sich halt was verändert.
00:08:32: aber ich... also unsere Mission ist das ja auch so viele Menschen mir möglich eigentlich davor zu bewahren dass es erst schlimm werden muss.
00:08:41: Aber ja ist das erstmal wie gesagt so schön, dass du das für dich erkannt hast und diesen Weg der wirklich inneren Heilung irgendwie gehen konntest.
00:08:50: Und was hat das dann?
00:08:52: Also du hast gesagt, ne?
00:08:54: Du hast dann zum ersten Mal dein inneres Kind gesehen.
00:08:57: Was schon so lange ... also die Themen, die dann einfach schon so lang da liegen.
00:09:02: und was war denn daran so deine größte Erkenntnis?
00:09:06: Was hat das ausgelöst, dass du in diese Heilung gehen konntest?
00:09:12: Es war für mich erstmal unfassbar wie viel Schmerz verborgen liegen kann!
00:09:17: Als ich beim inneren Kind begegnet bin, ich weiß noch der entscheidende Moment war, da war ich so zwei Jahre Und da mag ich euch tatsächlich so ein bisschen mitnehmen, weil es so auch faszinierend ist.
00:09:29: Weil glaube ich dieses Thema innere Kindteilung wird manchmal noch als etwas Spirituelles abgetan und ich erinnere mich damals... Ich habe dann eben mein inneres Kind sozusagen getroffen, ich war zwei Jahre, ich sah mich wie ich im Bett stehe, geschrien habe und niemand kam.
00:09:46: Ich konnte ganz genau beschreiben was ich an hatte, ich sahr mich und das war ganz schlimm für mich Und hab dann nächsten Tag mit meiner Mama das Gespräch gesucht und hab ihr das erzählt.
00:09:57: Und hab sie gefragt, ob diese Situation so ... ob ihr da irgendwas bekannt ist?
00:10:02: Dann sagte sie tatsächlich ja, da gab's eine Situation.
00:10:05: Meine Eltern waren regelmäßig zum Kartenspielen bei Freunden als ich klein war.
00:10:10: Denn in der Regel habe ich ja durchgeschlafen.
00:10:13: In diesem einen Tat war es wohl so, ich hab geschrien, meine Kante aus dem Nachbarhaus hat mich gehört, die kamen dann.
00:10:21: Okay!
00:10:22: Also es war für mich der Beweis, dass das was ich da gesehen habe.
00:10:27: Dass es nicht nur Einbildung war sondern dass ist wirklich etwas in mir ist was zum ersten Mal ich war glaube siebzechsunddreißig ans Licht kam und gehört wurde Und für mich war's so faszinierend Das wir in der Lage sind so ein Schmerz zu unterdrücken.
00:10:45: Ja Wir kennen das alle dass wir wenn die Wüten sind uns ablenken Wenn wir traurig sind uns Ablenken und das wird es ein bisschen runter drücken.
00:10:52: Aber dass diese immense Verzweiflung und dieser Schmerz, diese Ohnmache und all die ganzen Schlückengefühle in uns so tief verborgen liegen können.
00:11:01: Und wir es einfach nicht merken bis zu dem Moment wo wir sagen ok wir gucken jetzt mal hin, wir fühlen mal hin gehen mal in Kontakt
00:11:11: Total und der Körper speichert ja auch diese ganzen Erinnerungen trotzdem ein.
00:11:15: Und das ist ja, es drückt sich dann halt irgendwann an die Oberfläche so wie's halt bei dir.
00:11:20: dann kam über Jahre solange angestaut und Der Körper signalisiert das schon.
00:11:25: aber oft merken wir es halt dann irgendwie nicht.
00:11:28: Ja weil das auch als normal einstufen.
00:11:31: Das enge Gefühl in der Brust ist für so viele Menschen so normal bis man erst mal erlebt wie sie es anführt wenn man tief und frei atmen kann.
00:11:41: Ja, total.
00:11:43: Das hab ich auch grad die letzten Wochen irgendwie immer ... Manchmal gibt es dann diese wenigen Momente im Alltag als Mama, die man doch mal hat und ich versuch's dann auch immer sehr bewusst und tief zu atmen.
00:11:54: Ich merke auch wirklich aktuell wieder wie schwer mir das fällt.
00:11:58: Da bin ich mal wieder tief, sowohl in den Brust- als auch in den Bauch reinzuatmen, weil da spür' ich dann auch, wie viel ... Ja, wie man halt am funktionieren ist und am hasseln is.
00:12:11: Wie man so eingedrückt is von diesem Alltag, ne?
00:12:15: Deswegen fühl ich das voll spannend was du grad sagst weil daran merke ich es zum Beispiel immer wenn ich merke okay irgendwie also so richtig man sagt ja atme mal durch und wenn wir das mal wörtlich nimmend mal Pause machen und wirklich mal sehr bewusst tief atmen weil dass ist das was unterdrückt wird und wo dann wie du beschreibst nicht diese enge einfach zustande kommt.
00:12:36: Und so viele Menschen wollen tief atmen und setzen sich auch mal hin und sagen, jetzt atme ich mal wie ich atmen sollte.
00:12:43: Aber das gelingt einfach nicht!
00:12:45: Weil der Körper einfach fest ist, weil er zu macht.
00:12:48: Weil einfach im Unterbewusstsein so viel verborgen liegt was einfach festhält.
00:12:55: Dann wenn wir als Kind beispielsweise gelernt haben Ich muss mich klein machen, ich muss mich eng machen damit ich hier nicht... aufarbeiten, nicht lösen oder bearbeiten.
00:13:07: Dann steckt es bis ins hohe Alter in uns und wir werden immer in Alltagsmomenten sei es in Konflikten mit dem Partner oder mit den Kindern oder auch in unbewussten Momenten wo scheinbar gar nichts ist, werden wir diese Enge spüren.
00:13:22: und wenn wir die aber seit Kindheitstagen kennen, dann empfinden wir sie häufig als normal.
00:13:26: Dann nehmen wir gar nicht wahr dass wir ständig kurzatmig sind das wir stendlich fest sind.
00:13:33: erst wenn wir dann sagen so jetzt versuch doch mal tief zu atmen dann merken wir euch irgendwie geht es gar nicht.
00:13:38: und dann überhaupt erstmal was bewusst.
00:13:43: Aber du sprichst grad schon diese Alltagsmomente an, da würde ich gern mal tiefer reingehen.
00:13:47: Weil das ist ja genau das was wir jeden Tag erleben und auch ganz viele Familien hier jeden Tag erleben.
00:13:56: Du sprichest ja gerade von dieser Engel in der Brust.
00:13:59: aber gibt es auch andere Situationen woran man merkt?
00:14:03: Da sind noch... unbearbeitete Gefühle.
00:14:06: Also kannst du zum Beispiel sagen, wenn man immer wieder diesen gleichen Konflikt z.B.
00:14:09: mit einem Partner hat was ja auch so ein typisches Thema bei Paaren ist?
00:14:14: Wie zeigt sich das und was kann da noch drin liegen?
00:14:19: Also ich glaube es eine gute Orientierung ist erstmal zu unterscheiden für mich tatsächlich, wann fühle ich einfach einen Gefühl und wann kommt da vielleicht etwas Altes hoch?
00:14:30: Wenn nicht einfach nur ein Gefühl fühle Ja jetzt wo wir beide hier sitzen fühle ich mich entspannt, spüre aber auch eine leichte Enge im Bauch weil ich ein wenig aufgeregt bin.
00:14:42: Das darf einfach sein und es ist in Ordnung.
00:14:45: die Gefühle fließen das ist ganz natürlich und sie sind gesund und geben uns Orientierung.
00:14:52: Wenn es jetzt allerdings so wäre, dass ich plötzlich merke, oh krass!
00:14:56: Jetzt beginnt unser Gespräch.
00:14:58: Ich bekomme vielleicht schwitzige Hände und weiß gar nicht mehr was ich sagen soll.
00:15:03: Der Körper reagiert.
00:15:06: Dann ist es meist etwas Altes.
00:15:08: Und dann sind es Glaubenssätze wie bin ich gut genug?
00:15:12: Werde ich gehört?
00:15:14: Sag ich das Richtige?
00:15:15: Das könnten Themen sein... Und dann ist es eben etwas, was unsere Beziehung beeinflusst.
00:15:21: Das würde jetzt unser Gespräch vielleicht belasten wenn ich hier quasi nicht rumstammeln würde oder ähnliches.
00:15:28: und genauso ist das auch in der Paarbeziehung.
00:15:31: Wenn dann etwas Altes hochkommt Was mich nicht nur normal fühlen lässt So oh ich nehme wahr da ist jetzt eine Wut da weil mich ärgert dass Dann gibt Kontakt sprich darüber und dann geht die Wut auch wieder.
00:15:45: Sondern wenn man merkt Was du jetzt gesagt hast, das haut mir so richtig ein von Latz und ich merke wie alles in mir... ...und ich könnte ausrasten.
00:15:54: Das haben wir ja, wir kennen doch so Momente!
00:15:57: Da sagt der andere nur eine Kleinigkeit und wir könnten explodieren.
00:16:00: Und das ist kein Gefühl.
00:16:04: Also das ist quasi der Punkt wo du sagst da steckt dann noch mehr dahinter?
00:16:10: Genau.
00:16:11: Dann dürfen wir ihn hinschauen weil sonst wird unsere Beziehungen immer wieder belasten.
00:16:17: Ja, total.
00:16:21: Ich glaube natürlich auf der anderen Seite ist es halt auch total menschlich.
00:16:24: also ich glaub mittlerweile Also es gibt ja schon sehr viele Menschen die eingestiegen sind sag' ich mal dieses Boot von Persönlichkeitsentwicklung.
00:16:32: und ich sage immer wenn man auf dieser Reise einmal isst kann man auch nicht mehr aufhören.
00:16:36: Und ich finde's aber auch gut dass das ist ein...also es wird nie aufhörn.
00:16:41: so was ich sagen will ist Viele versuchen glaube ich immer fertig zu werden ne?
00:16:45: Von mit dieser.
00:16:47: Ich muss irgendwie noch mehr an mir arbeiten und besser werden.
00:16:51: Und ich kenne aber auch so viele Frauen, die einen Frust haben tatsächlich, dass sie halt sagen, ey, ich mache doch schon so viel!
00:16:58: Ich arbeite doch schon an mir – und trotzdem kommen immer wieder diese gleichen Themen.
00:17:03: Kenne ich übrigens auch.
00:17:07: Es ist spannend, dass du es grad sagst, weil das Thema hatte ich tatsächlich mit meiner Freundin in den letzten Tagen.
00:17:12: Und für mich habe ich da meine Antwort gefunden.
00:17:15: Oh, jetzt bin ich gespannt.
00:17:16: Weil das wollte ich nämlich fragen!
00:17:18: Genau, ich
00:17:18: treffe alles immer mit euch und jeder darf einfach fühlen ist.
00:17:20: Das ist keine menschalgöltige Antwort sondern jeder darf mal reinfühlen.
00:17:24: Ich glaube so lange wir suchen.
00:17:27: Und solange wir noch glauben dass es irgendwas gibt im Außen was uns rettet Was uns erlöst, was uns heil macht Ist letztendlich eine verlagerte Kindheitserfahrung.
00:17:39: weil wenn wir als kind schon erlebt haben egal was ich mache ich bin nicht gut genug Wann kommt dann endlich der Moment, wo ich einfach geliebt werde so wie ich bin?
00:17:51: Also das was wir uns als Kind erhoffen, das erhofften wir uns bis heute.
00:17:55: Und ich glaube in dem Moment wo wir Workshops besuchen und neue Methoden lernen, wo wir ein Online-Kurs nach demnächst machen und auf der Suche sind nach Erlösung nach dem einen was uns endlich heil macht und Ruhe schenkt lenken wir uns eigentlich immer nur noch ab von dem, was es zu tun gibt.
00:18:16: Und das ist diesen Schmerz-Fühlen.
00:18:20: Das hast du ja richtig schön gesagt!
00:18:22: Ja und das ist, glaube ich... Krieg gleich Gänsehaut weil das wirklich
00:18:26: ein
00:18:27: unfassbar großer Schmerzen ist den wir heute mit dreißig vierzig fünfzig Jahren noch nachträglich fühlen dürfen dass niemand kommt und uns die Geborgenheit und die Sicherheit schenkt, die wir als Kind gebraucht haben.
00:18:43: Das
00:18:43: ist aber mal zulassen.
00:18:46: Mit all dem, was dazugehört mit den Körperempfindungen, mit Drehenden, mit verzweifelnden Schreien im Zweifel Aber dann können wir es loslassen.
00:18:55: in dem Moment wo wir nur nach außen uns verlagern und unser Aufmerksamkeit suchen werden wir immer nur suchen.
00:19:03: Ja ich weiß halt auch dass ganz viele so eine Angst davor haben.
00:19:09: das ist ja wie manchmal so diese Büchse der Pandora, die dann geöffnet wird.
00:19:16: Ich war schon immer sehr fühlend.
00:19:18: tatsächlich also für mich sind Emotionen total... Bekannt, also tatsächlich ist für mich auch dieses Thema weil du immer so von Schmerz und Leid sprichst.
00:19:27: Das ist es für mich immer sehr bekannt.
00:19:28: mein Körper kennt das.
00:19:29: ich merke auch im Alltag.
00:19:31: Es zieht nicht immer so dahin.
00:19:33: Ich muss eher die andere Seite immer sehr trainieren Und gleichzeitig weiß ich auch dass sehr nahestehende Menschen in meinem Umfeld extreme Angst davor haben Irgendwie mal gerade so bei Gefühlen hinzugucken.
00:19:47: Man sagt also viele sagen ja klassischerweise, euer Gefühl das ist nicht so meins und ihr auch nicht... Was würdest du diesen Menschen sagen?
00:19:57: Was wäre der erste mögliche Schritt um mal vielleicht mit seinen Gefühle wirklich in Kontakt zu kommen?
00:20:03: Weil es sehr groß ist!
00:20:05: Es ist sehr groß und überwältigend wenn man's mal tut.
00:20:09: Ja glaube ich tatsächlich dass wenn wir glauben, es ist zu groß und es ist überwältigend, dass wir dann falsch an die Sache rangehen.
00:20:18: Weil ich erlebe es tatsächlich bei mir selbst und auch die Menschen, die ich begleite persönlich, das es ja nur überwärtigen wird, wenn wir in die alten Geschichten eintauchen.
00:20:30: Also wenn wir beispielsweise fühlen, oh da kommt gerade vielleicht der Partner was gesagt hat, dann kommt eine Ohnmacht oder eine Wut hoch.
00:20:38: Und wenn dann die Schleife im Kopf beginnt, nie werde ich gehört und immer ... und dann bin ich so in so einer Opferschleife.
00:20:49: Dann kann es wirklich überwältigend sein.
00:20:53: Wenn ich mich den noch hingebe und was auch viele machen, was auch gut sein kann, wenn man's wohl dosiert einsetzt, dass man sagt, okay, ich geb' mich jetzt mal hin, ich weine jetzt alles
00:21:03: raus."
00:21:05: Das kann für einen Moment erleichtern sein?
00:21:07: glaube ich aber löst das Problem nicht.
00:21:11: Sondern was es eigentlich zu tun gilt und was viel leichter wäre, und da ist meine Meinung braucht man überhaupt gar keine Angst vorhaben einfach wahrzunehmen.
00:21:20: interessant ist so mein Liebesport was jetzt in meinem Körper passiert also mit der Aufmerksamkeit im Körper bleiben nicht in den Kopf nicht in die Geschichten Nicht in die Ich bin so verzweifelt sondern oh interessant Während du das sagst, zieht sich bei mir alles zusammen und dabei bleiben im Körper.
00:21:45: Und dann im Zweifel dorthin atmen.
00:21:48: Und mehr gibt es gar nichts zu tun!
00:21:51: Wir müssen nicht verstehen, wir müssen nicht analysieren, wir dürfen einfach nur dableiben.
00:21:57: Ja...
00:21:58: Und dann ist es wie bei Kindern.
00:22:00: Kinder die mangen um sich stoßen oder denen was weggenommen wird, die weinen kurz?
00:22:06: Und wenn sie dann begleitet und getröstet werden, dann ist auch nach fünf Minuten wieder gut.
00:22:13: Wenn wir versuchen Kinder aber abzulenken mit einem Keks oder mit einer Fernsehserie, das kennen wir alle als Eltern, dann zieht sich diese Stimmung über den ganzen Tag.
00:22:24: Genau!
00:22:25: Genauso ist es bei uns auch, wenn wir einfach dabei bleiben und selbst begleiten, tröstend... Dann ist es auch schnell wieder rum.
00:22:34: Ja Das stimmt, das muss man oder darf man halt auch lernen.
00:22:38: Ich glaube viele ja haben es halt noch nie so richtig also wahrgenommen.
00:22:45: Also dass ist immer unser Ansatz.
00:22:47: Das erste ist immer wahrnehmen.
00:22:50: Wenn ich gar nicht wahrnehme was überhaupt gerade passiert, dass da ein Gefühl ist oder ein Körpergefühl dann wird's schon schwierig.
00:22:58: und dann wie du sagst dabei bleiben.
00:23:00: und was wir tatsächlich in unseren Coachings beobachten ist, dass gerade die Männer echt Schwierigkeiten damit haben.
00:23:07: Hast du das auch?
00:23:08: Also kennst du es?
00:23:09: Natürlich!
00:23:11: Ganz ganz viele Männer.
00:23:12: Ich meine nicht umsonst gibt es den Spruch einer Indianer kennen keinen Schmerz.
00:23:17: Viele Jungs sind doch dahingehend geprägt, dass sie Gefühle gar nicht zulassen weil Gefühle zu weich sind, dann degradieren sie sich selbst zur Schwächlinge.
00:23:27: und war es nicht alles gerade Männer.
00:23:29: Also so bitter dass Männer tatsächlich teilweise den kompletten Kontakt zu ihrem Körper, zu ihren Gefühlen verloren
00:23:35: haben.
00:23:36: Ja und ich glaube so viele Frauen sehnen sich ja danach.
00:23:40: also das ist ja wie wir arbeiten auch mit diesen diese Sehnsucht der Frau zu dem Mann in diesem emotionalen Kontakt zu kommen.
00:23:51: Und Männer, die sich halt in diesem körperlichen Kontakt oft erfüllen.
00:23:57: Die das als ersten Schritt brauchen, damit sie in diese emotionale Verbindung gehen können.
00:24:03: Ich finde es immer so... Also ich liebe ja irgendwie dieses Thema wie unterschiedlich wir sind und dann auch in unseren Coachings wirklich zu sehen, wie präsent das einfach ist und wie sehr wir alle geprägt wurden.
00:24:21: Ich finde das immer wieder schön.
00:24:26: Auch in unseren letzten Couchings, es war so schön zu sehen wenn Männer bereit sind diesen Schritt zu gehen dann die Paare zu sehen wie sie wirklich wieder in den Kontakt kommen und was dann auf einmal für Emotionen kommen und für neue Gefühle.
00:24:43: Jetzt muss ich gerade daran denken wo du erzählt hast also ich beschreibe es mal fast so wie es gab ja quasi für dich auch ein Leben davor, also bevor deine Körperreaktion kam und dann das danach.
00:24:55: Wie hatten sich denn deine Beziehung verändert?
00:24:58: Radikal!
00:25:00: Also ich würde fast sagen die Beziehungen, die ich jetzt habe, die hatte ich vorher nicht.
00:25:05: Es war... Wir waren verheiratet, wir haben Kind bekommen, wir hatten ein Haus.
00:25:11: Also so dieses klassische Bild von Familie.
00:25:14: Und mir war damals bis zu dem Moment wo alles ans Licht kam mit der Geburt meines ersten Sohnes war mir gar nicht bewusst, mir war auch gar nicht gewusst was ich für Bedürfnisse habe.
00:25:26: So und das erlebe ich auch bei ganz vielen Frauen die wissen oder fühlen sich nicht wohl aber können es gar nicht benennen.
00:25:33: Und so war es tatsächlich auch bei mir.
00:25:34: Ich war arbeiten alles oberflächlich gut Die heile Welt nach außen Wie du gesagt hast wenn man sich erstmal auf diesen Weg begibt dann gibt's meistens keinen zurück mehr Wenn man erst die Dinge erkennt.
00:25:46: Und ja man
00:25:47: hat es Gott sei Dank mitgezogen Manchmal natürlich auch ein bisschen schleppend, einfach weil ich dafür offener war als er.
00:25:55: Aber heute sieht ja auch welchen krassen Einfluss beispielsweise seine Glaubenssätze und seine Gefühle die Beziehung zu seinem Vater oder seiner Mutter?
00:26:04: Die Auswirkungen der Erziehung, die er erlebt hat was die auf unsere Beziehungen und auch auf die Beziehenen zu unseren Kindern haben.
00:26:14: Und da war er Gott sei Dank bereit das auch zur hinterfragen nicht immer alles zu verändern Aber mindestens zu hinterfragen und Zusammenhängen zu erkennen.
00:26:23: Und das ist so wertvoll, wenn wir eben nicht mehr blind aussagieren sondern erkennen oh krass!
00:26:29: Das macht jetzt was mit mir und wir haben dann noch eine Erklärung dafür warum das so ist.
00:26:36: Ja richtig schön weißt du noch was es bei ihm ausgelöst hat dass er auch hingeguckt hat?
00:26:42: Auch weil du die ersten Schritte sozusagen gegangen bist?
00:26:46: Ja, also ich glaube, wer ich den Weg nicht gegangen und hätte so viel mit ihm geteilt und all meine Erkenntnisse mit ihm Geteilt.
00:26:52: Er alleine hat sich nicht auf den Weg gemacht.
00:26:56: Ich glaube er wäre eben dann auch allein nicht dahin gekommen.
00:26:59: aber dadurch dass er das ja bei mir alles auch beobachtet hat wie ich krank wurde wie ich wieder gesund wurde nur durch die Arbeit Wie sich die Beziehung zu unseren Kindern verändert hat wie sich auch seine Beziehungen durch zu den Kindern verändert Ich sag mal, meine Tipps oder meine Anregungen im ersten Moment.
00:27:18: Dann irgendwann kam an dem Punkt, dass er gemerkt hat, krass das scheint wirklich irgendwie zusammenzuhängen?
00:27:24: Ja, richtig schön!
00:27:28: Und zu dir kommen ja auch Eltern.
00:27:34: Mit welcher Intention oder mit welcher Frage kommen sie meistens zu dir?
00:27:40: so was ist das typischste?
00:27:42: gibt es da so ein typisches Szenario?
00:27:45: Ja, das typische Szenario ist eigentlich dass Eltern zu mir kommen weil ein Kind ich nehme mal ein Beispiel einen Thema mit Wut oder Aggressionen hat.
00:27:53: Das ist so ja wirklich der größte Punkt oder was immer wieder auftaucht und häufig arbeite ich dann mit den Eltern nicht mehr mit den Kindern.
00:28:03: Weil jetzt bist du nämlich hier nicht richtig spannend.
00:28:06: Ja, magst du mal erklären wie das zusammenhängt?
00:28:09: Wie die Emotion von den Kindern mit den Emotionen der Eltern zusammenhängen?
00:28:12: kann ich den einfaches Beispiel, persönliches Beispiel nennen.
00:28:16: Als meine Tochter noch sehr klein war und auch bei meinem Sohn habe ich das beobachtet wenn die wütend waren konnte ich damit gar nicht umgehen.
00:28:26: Mit meinem Sohn habe ich es sehr viel falsch gemacht.
00:28:29: Da war ich noch nicht auf dem Weg, da kannte ich die Zusammenhänge noch nicht und dann ... Ich wollte's schon immer besser machen als meine Eltern aber es schlichen sich halt doch auch noch so Situationen ein wie beispielsweise wenn er wütend wurde hab' ich ihn auch mal reingeschickt ins Haus.
00:28:43: Also da gab's eine Situation.
00:28:45: das ist eigentlich ganz niedlich weil das Thema hatte ich mit meinem Sohen kürzlich und dann sagte er zu mir Ja Mama, kein Problem da kanntest du ja die Flümer noch nicht?
00:28:53: Das wäre die Arbeit, die ich heute mache da noch drauf.
00:28:56: Das fand ich so spannend, dass er das schon so reflektieren konnte.
00:29:00: aber auch dann eine Frage zurückzukommen wenn meine Kinder wüten waren wurde etwas in mir angetriggert weil ich wie gelernt habe mit der Wut umzugehen weil ich als Kind rausgeschickt wurde wenn ich wütend war.
00:29:13: ich durfte nicht wütends sein ich hatte ja nie einen Grund wütens zu sein.
00:29:17: also meine Eltern haben es.
00:29:18: meine Eltern waren nicht sehr strengen zu laut, zu wild, zu wütend oder irgendwas war.
00:29:25: Dann gab es schon so einen Blick und jetzt ist er immer gut.
00:29:28: Und ich hatte sehr großen Respekt auch von meinem Vater durch seine ganze Mimik.
00:29:32: Er war nie grob oder ähnliches aber war eben auch eine imposante Persönlichkeit.
00:29:38: und dadurch war ich gezwungen die Wut in mir zu unterdrücken Weil ich gespürt habe, okay wenn ich die Wut raus lasse riskiere ich die Verbindung zu meinen Eltern.
00:29:48: Weil dann gehen sie weg von mir oder schicken mich raus und für ein Kind ist dieser Verbindungsabbau das Schlimmste was passieren kann.
00:29:56: also unterdrücktes Kind die Wutt so und man jetzt meine Kinder wütend waren kam in mir sofort natürlich unbewusst die Meldung Wut gefährlich müssen wir weg machen.
00:30:09: Was sagt die typische Reaktion, die man ja hatte dann?
00:30:12: Genau.
00:30:12: Ich konnte also nie meine Kinder dahingehend, ich sag mal bejahent oder annehmend begleiten weil ihr alles in mir schrie weg damit.
00:30:23: Ja
00:30:24: So und das sind die Momente wo Eltern dann zu mir kommen und sagen mein Kind ist so oft wütend so schlimm wütende.
00:30:30: ich halte dass nicht mehr aus.
00:30:32: macht bitte bei meinem kind weg.
00:30:35: Und wenn wir dann zum Beispiel im ersten Gespräch, da entwickel ich eigentlich ziemlich schnellen Gefühl dafür wo es wirklich herkommt oder wohin es adressiert sein muss und das enthäufle ich die Eltern.
00:30:45: Ja.
00:30:46: Wenn ich frage durfest du als Kind wütend sein?
00:30:49: Dann ist eben häufig die Antwort nein!
00:30:51: Und wenn mir dann diese alten Verletzungen dieser alten Emotionen, die dann hochkommen, wenn wir die dann bearbeiten und lösen, dann hat man auch kein Problem mehr, wenn das Kind ausflippt.
00:31:03: Hast du auch schon mal beobachtet?
00:31:05: Das würde mich jetzt auch mal interessieren.
00:31:07: Weil ich finde ja oft, wenn man diese inneren Themen bearbeitet, dass sie im Außen ja plötzlich auch weggehen... ...hast Du das dann beobachtet als Du dann mit Deiner Wut die mal angeschaut hast und nochmal dein inneres Kind ja auch wahrscheinlich angeguckt hast und im Arm genommen hast und diesen Frieden zu diesem Thema geschlossen hast, dass es dann bei Dein Kindern auch weniger wurde?
00:31:29: Na klar!
00:31:30: Das ist ja das Gleiche, ich sage mal als Beispiel wenn wir schwanger sind.
00:31:33: Wir sehen nur noch schwanger.
00:31:35: Wenn die uns ein weißes Auto kaufen wollen, wir sehen nur auch weißer Autos und wenn ich da meine innere, mein inneren Blick, meine inneren Glaubenssätze, Gefühle und so weiter veränder dann verändert sich ja auf meinen Blick Die Welt ist die gleiche aber ich sehe plötzlich nicht mehr weiße Autos weil ich kein Thema mehr damit habe.
00:31:55: Ja
00:31:56: So Und ich hatte tatsächlich eine Familie in der Begleitung.
00:32:00: Das war so ein Paradebeispiel dafür, kam auch mit dem Thema das Kind ist wütend und ich soll doch bitte mit dem Kind arbeiten habe dann zweimal mit der Mama gearbeitet.
00:32:09: wir haben ihre Wut sozusagen bearbeitet und angesehen und dann fragte sich sie nach ein paar Wochen und wie läuft es so?
00:32:16: Dann sagte sie ja was für einen Zufall.
00:32:19: mein Kind ist seitdem nicht mehr wütende geworden.
00:32:23: Ja, witzig.
00:32:25: Das Kind war garantiert weiterhin wütend aber die Mutter hat ihren Fokus verändert?
00:32:32: Es ist so schön und das ist gerade auch in mir dass ich mir denke ach ja da sind auch noch wieder Themen weil ich habe das tatsächlich bei meinem großen Sohn der ist manchmal so eine ich sage mal ein bisschen kleine Drama Queen der ist immer ganz schnell.
00:32:44: wenn also ich kenne es tatsächlich auch wenn irgendwas nicht klappt dann ist er direkt so jammerich Und da bin ich immer so ruhig atmen.
00:32:53: Es ist alles gut, wir kriegen das hin aber das kenne ich da halt von mir auch.
00:32:58: also wenn wenn ich damals irgendwas nicht hinbekommen habe so wie ich es wollte bin ich halt auch schnell... Ich glaube es war auch so ein... weißt du ja ob das auch so wut war?
00:33:08: Also so eine innere Wut ne?
00:33:10: So ganz schnell dieses.. ich kann das nicht!
00:33:13: Da brennt sich ja schon diese Glaubenssätze ein und er hat das jetzt auch.
00:33:16: und ich weiß also ich bin ja auch sehr bewusst.
00:33:20: also ich sehe dass Ich sehe, dass das einfach von mir so übergegangen ist.
00:33:26: Aber ich finde es immer so spannend weil ... Es hat dem ja niemand beigebracht sozusagen sondern da sieht man ja wieder wie ... Wie intensiv einfach Themen weiter gegeben werden wenn sie nicht von irgendwem halt gelöst werden.
00:33:40: Da habe ich auch tatsächlich noch ein gutes Beispiel weil ich hatte ja das Thema Räume angesprochen und mein Vater hat auch Räime Tatsächlich lange DNA, es wird einfach vererbt.
00:33:53: Ich habe noch eine andere Überzeugung weil mein Vater wurde erzogen wie er erzogen wurde mit Glaubenssätzen und Emotionen die er eben mitbekommen hat und dadurch hat sich Räumer bei ihm entwickelt.
00:34:07: Mein Vater hat der nie was an seinem Glauben System und seine Emotion verändert hat ganz unbewusst diese Dinge an mich weitergegeben, weil er mich genauso erzogen hat und mir damit die gleichen Glaubenssätze und die gleichen Emotionen mitgegeben hat.
00:34:24: Ich war diejenige, die gesagt hat ich gucke da mal hin, ich hinterfrage die Dinge und deswegen hatten mein Vater heute noch Räume und ich nicht mehr.
00:34:34: Und für mich ist das... Das hatte nichts mit DNA oder mit Verärberung zu tun sondern einfach dem Umgang, den wir ja weitergeben.
00:34:43: Und wenn wir unsere Kinder auf die gleiche Art und Weise erziehen wie unsere Eltern werden sie die gleichen Glaubens setzen und Emotionen mitbekommen, die wir mitbekommen haben, die uns eigentlich so sehr schaden?
00:34:54: Ja total!
00:34:56: Also ich teile deine Überzeugung auf jeden Fall weil wir auch bei uns in der Familie so viele Krankheiten haben also so auf der Mutterlinie und ich merke Nee, ich glaube es steckt was anderes dahinter.
00:35:11: Aber da bin ich auch mittlerweile wirklich frei von dass jeder halt seinen Weg geht so wie er ihn gehen möchte.
00:35:18: Ich glaube jeder hat halt sein eigenes Tempo.
00:35:21: Ja!
00:35:21: Ich glaube auch daran weil du ganz am Anfang auch angesprochen hast So wir sind Seelen auf dieser Erde und es gibt halt noch sehr junge Seelen Und es gibt schon reifere und alte Seelen und je nachdem wo wir uns gerade befinden hat man halt schon viel gemacht oder auch nicht.
00:35:40: Und da, als ich das damals entdeckt habe für mich ist auch so viel Ruhe und Frieden in mir entstanden dass sich halt auch mittlerweile niemand mehr überzeugt.
00:35:51: Genau nee, das ist wirklich auch mittlerweile wirklich vorbei!
00:35:54: Auch wenn ich mir manchmal wünschte, taucht doch mal ein es ist so schön dieser Weg ist so so schön.
00:35:59: aber wie gesagt mittlerweile weiß ich jeder hat halt sein eigenes Tempo Er darf halt seinen Weg einfach gehen.
00:36:07: Ja, deswegen glaube ich kann man nur inspirieren und jeder der fühlt... Ich gehe da mit in Resonanz.
00:36:14: Das interessiert mich.
00:36:15: Der darf ja dann tiefer eintauchen.
00:36:17: Ja total!
00:36:18: Und du hast gerade schon deine Methode die Flümer angesprochen.
00:36:25: Steigt da gerne mal ein wie kam das?
00:36:28: Also erklär mal bitte.
00:36:30: ich habe mich auch immer gefragt Wie kommst Du auf die Flühma?
00:36:32: Was genau heißt das?
00:36:34: Okay, also auf meinem Heilungsweg habe ich festgestellt für mich.
00:36:39: Ich bin davon überzeugt all das was uns im Außen begegnet an Symptomen, an Problemen und Herausforderungen ist immer nur auf Glaubenssätze oder ungefühlte Gefühle zurückzuführen.
00:36:52: Und ich hab dann ein Kinderbuch geschrieben zum Thema Glaubendssätze.
00:36:55: Dann folgte schon bald ein weiteres Kinderbuch zum Thema Gefühlen weil es für meine Kinder einfach anders haben wollte.
00:37:02: Ich wollte meine Kinder anders begleiten und ich konnte das am besten über Geschichten.
00:37:07: Und ja, es hat dann irgendwie auch für andere Menschen funktioniert und die Flümer hat sich so entwickelt dass also vielleicht auch erst mal wo der Name herkommt ein Onkel aus unserer Familie Der hat uns Kinder, das war der einzige Mensch in unserer Familie, der uns Kindern wohlwollend begegnet ist.
00:37:25: Sonst waren wir Kinder immer zu laut, zu wild, zu nervig und anstrengend.
00:37:29: Und wir mussten leise sein und am Tisch gerade sitzen und all dieses... Aber dieser Onkel, er hat sich gefreut wenn wir Kinder laut waren!
00:37:39: Der mochte uns einfach, der hat unsere Art gemocht und er nannte uns Kinderflüme.
00:37:46: Und es wurde mir tatsächlich bewusst, als mein Sohn zwei Jahre alt war.
00:37:50: Da hat ein großes Verwandtschaftstreffen der Onkel auch dabei und er hatte auch meinen Sohn dann Flümer genannt, so'n kleiner Flüme.
00:37:58: Ich dachte erst, das kommt aus dem Plattdeutschen, jetzt hat sich rausgestellt ist gar nicht so.
00:38:02: Also ich weiß nicht wo die Bedeutung an sich herkommt aber genau das ist weil dieser Onkel uns immer wohlwollend begegnet ist auf Augenhöhe.
00:38:10: Das was man sich eigentlich wünscht und deswegen dieser Name.
00:38:13: Das ist auch zu Ihren deines Onkels quasi.
00:38:17: Ja,
00:38:18: genau und weil die Bedeutung für mich dahinter das sind für mich eben auch die Flümer dass wir den Kindern den Menschen wohlwollend begegnen mit all dem was sie mitbringen.
00:38:27: und vielleicht für allejenigen die sich fragen was sind denn die Flürmer überhaupt?
00:38:31: also die Flömer sind ein Konzept was ich entwickelt habe die den Gefühlen ein Gesicht geben und weil ich hier gerade eine liegen habe zum Beispiel es ist Sori die Sicherheit.
00:38:41: Und da gibt es eben ganz viele Bilder, weil es uns Menschen gerade Kindern viel leichter fällt mit so einer Bilderwelt in Kontakt zu gehen als mit ihrem Gefühl selbst.
00:38:53: Ja Gefühle sind nicht greifbar.
00:38:56: Genau und auf meinem Weg habe ich dann auch festgestellt die innere Kindheilung mein inneres Kind... Ich weiß noch diese Situation wo ich mich mit zwei Jahren gesehen habe.
00:39:06: Ich konnt's nicht halten, ich konnt es nicht aushalten.
00:39:09: Bei mich mit zwei Jahren zu sehen hat sich fast wie retraumatisierend angefühlt.
00:39:14: Das ist einfach ... Ich hab mir so leid getan!
00:39:17: Es hat mich wirklich innerlich fast zerrissen, mich so
00:39:19: zu sehen
00:39:21: und deswegen habe ich diesen Weg nicht weiter verfolgt.
00:39:24: Dann bin dann auf diese Spur der Flümer.
00:39:26: heute würde ich fast sagen das kam irgendwie auch von oben ob man daran glaubt oder nicht.
00:39:30: aber irgendwie kam das alles so Und ich arbeite jetzt mit den Flümern, also das heißt wenn ich eine konkrete Situation erlebe wo ich starke Reaktionen im Körper spüre beispielsweise in der Brust ne Enge.
00:39:42: Dann gehe ich da mit der Vorstellungskraft hin und visualisiere dann einen Flümer und kann durch die Farbe und durch konkrete Fragen feststellen um was es wirklich geht.
00:39:56: Ich muss nicht diesem armen Kind in mir begegnen Sondern kann eben beispielsweise mit Theodor der Traurigkeit sprechen.
00:40:04: Hat aber die gleichen Auswirkungen, wenn ich mich um ihn kümmere.
00:40:09: Genau und es schön ist auch, uns nochmal konkreter zu machen.
00:40:13: durch diese Fragen können wir den richtigen Ursprung herausfinden.
00:40:17: viele Menschen kommen ja ich bin wütend.
00:40:19: Wenn mir dann aber den Flümer fragen wie geht's dir?
00:40:23: Dann sagt er für mich allein Oh krass!
00:40:26: Und es ist immer der Moment, wo ich immer große Augen kriege.
00:40:28: Wo ich immer Gänsehaut krege was für mich zeigt Es geht nie um die Wut Da steckt meistens etwas anderes dahinter eine Traurigkeit ne Hilflosigkeit.
00:40:37: Ja und da möchte ich noch ein Beispiel nennen.
00:40:40: Ich will auch gar nicht immer so weit auswärmen das ist einfach ein Themas begeistert mich so.
00:40:44: Ich war einmal in der Schule und habe die Flümer angeführt und konnte damit einen jungen Flümern in der Klasse der als sehr unterrichtsstörend und wütend galt, als sogenanntes Problemkind.
00:40:55: So will ich es mal nennen.
00:40:56: Und dann war ich mit ihm in einem separaten Raum und an dem Tag ging's um die Liebe und wir haben gemeinsam geschaut wo im Körper finden wir seine Liebe?
00:41:04: Und er sagte dann wortwörtlich und wirklich zitiere dieses Kind, seine Liebe ist so klein weil sie einsam ist.
00:41:11: Nein!
00:41:11: Also er konnte...
00:41:13: Genau, er konnte mit seiner Lisbeth, die ganz klein war, in Kontakt gehen hat sie gefragt wie es ihr geht Und die hat ihm dann gesagt, ihr ist so klein, weil sie einsam ist.
00:41:24: Ich bin dann raus und habe mit der Lehrerin gesprochen.
00:41:27: das Thema ist nicht die Wut wir müssen nicht das Chemtherapieren im Sinne von Wir müssen die wutbändigen.
00:41:34: Das Kind ist einsam.
00:41:35: also dürfen wir uns fragen wie kann dieses Kind mehr Verbindung fühlen?
00:41:39: Können wir mit den Eltern sprechen dass es sich mehr zugehörig fühlt?
00:41:44: Dann wird auch die Wutt nachlassen.
00:41:46: Und das ist eben, deswegen ist es für mich die Flümer sind so mein Zauber.
00:41:50: Bei den Damen wird wirklich ja den Ursprung auf dem Grund gehen.
00:41:55: Ja und das berührt mich auch gerade richtig doll an diese Geschichte.
00:41:58: also da merke ich auch grad richtig doll in meinem Herzen weil ich glaube einfach so... Es ist halt dieses auch Grundgefühl von Kindern dass sie einfach nur geliebt werden wollen.
00:42:12: Also ich glaub, ich weiß nicht ob das vielleicht bei dem Kinder hintersteckt.
00:42:14: Ich kenn's ja nicht aber... Ja dieses... Das sieht man auch manchmal denke die Welt?
00:42:20: Ja genau und also dieses Die Welt und jeder Mensch so wir brauchen einfach nur Liebe Und mehr Nicht So dass es dieses da steckt einfach alles drin.
00:42:32: und deswegen ja finde ich das richtig schön.
00:42:34: und auch dass du Ja diese Gefühle visualisiert hast weil mich hat das gerade daran erinnert dass es mir als ich abgetaucht bin in diese Welt der Persönlichkeitsentwicklung, ist es mir unfassbar schwer gefallen zu visualisieren.
00:42:46: Und je nachdem wo man ja anfängt kommt man ja sehr schnell den Kontakt von wie du auch gesagt hast eine Meditation.
00:42:52: und dann stell dir mal vor und bei mir kam damals immer gar nichts und dann wurde auch direkt instant dieser Glaubenssatz angetriggert von Du bist falsch.
00:43:02: Nicht das passiert was jetzt passieren soll.
00:43:05: Und das war so schwer für mich, also ... Das war sogar auch einer der ersten Momente, wo Patricia und ich uns kennengelernt haben.
00:43:12: Der mittlerweile ja auch mich anguckt und sagt, boah, deine Reise ist echt krass!
00:43:16: Weil ich damals wirklich komplett zerbrochen auf den Sofa geweint habe, weil ich das nicht konnte.
00:43:25: Ich konnte nicht visualisieren.
00:43:26: Und ich hab mich so falsch gefühlt.
00:43:29: Deswegen find' ich das so schön, dass du diesen Gefühlen ein Gesicht gibst Natürlich auch gerade für Kinder, ich glaube schon es gibt vielleicht auch Kinder die das sehr gut können.
00:43:41: Aber dass man einfach besser damit arbeiten kann.
00:43:46: Tatsächlich hatte ich mal eine Frau im Gespräch, die erzählte mir beiläufig, sagte sie Nadine immer wird immer von dieser Selbstliebe gesprochen.
00:43:53: Wir alle sollen uns selbst lieben und Selbstliebet zelebrieren und sie hat immer nie gewusst ja wie denn?
00:44:02: Wann liebe ich mich denn selbst?
00:44:03: Wie sagst du mir dann irgendwann, seitdem sie die Flümer kennt.
00:44:07: Seitdem kann sie auch Selbstliebe spüren weil sie sie in sich gefunden hat und die können wir eben auch größer machen.
00:44:14: Die können wir finden Und es gibt ja so verschiedene Methoden sei es Hypnose oder Focusing Körperarbeit und all das sind für mich die flümer Weil ich mit dem körpergedächtnis in Kontakt gehe dem ein bild gebe mit dem ich dann arbeiten
00:44:32: kann.
00:44:33: Auch wenn die Flümer so niedlich sind, erleichtern sie eben auch unser Erwachsenen den Umgang mit Gefühlen, weil wir eben nicht... Wir müssen nicht in alte Geschichten rein!
00:44:42: Wir müssen keine Situationen erinnern.
00:44:46: Weil darum geht es gar nicht.
00:44:47: Wir wollen ja nur bearbeiten was heute da ist, was uns heute belastet.
00:44:53: Da können wir einfache Individualisierung abtauchen.
00:44:55: und wenn du sagst Ich sehe nichts Ich habe auch manche Menschen, es sind gerade die, die den Glaubenssatz in sich tragen.
00:45:01: Ich schaff das nicht!
00:45:02: Ich kann das nicht, ich bin nicht gut genug.
00:45:04: Da höre ich häufig, ich sehe nichts oder ich seh nur Schwarz.
00:45:08: Okay, magst du dem Schwarzen in dir mal Hallo sagen?
00:45:13: Und so viele grade Frauen fangen dann bitterlich an zu weinen weil dann diese Schwärze, diese Lehre dieses Nichts auch mal da sein darf und ist wirklich Total erlaubend, all das was da ist.
00:45:31: Ja und ich glaube wir geben uns halt selber diese Erlaubnis nicht.
00:45:36: Es ist alles richtig was jetzt gerade ist und wenn man nichts sieht dann ist es auch richtig und es fällt aber ganz oft sehr so schwer weil man von der Gesellschaft so anders geprägt ist.
00:45:49: halt ist kein Vortrag über unser Schulsystem, aber auch da.
00:45:52: Man wird ja auch direkt bewertet wenn irgendwas nicht richtig ist dann kriegen wir eine Note und dann sind wir irgendwie in dieser Einschublade drin.
00:46:00: Ja, weil wir dann alle, wo wir sind richtig?
00:46:02: Wir sind liebenswert, auch wenn da nichts isst.
00:46:06: Und wenn
00:46:06: wir dieses Nichts dann mal fragen wie es den Nichts eigentlich geht und wenn dann kommt ich wünsche mir Unterstützung.
00:46:14: Oh okay!
00:46:17: Nichts leichter als
00:46:18: das
00:46:19: So, und durch die Visualisierung können wir das dann eben auch konkret erfüllen.
00:46:23: Falls dann die Frage aufkommt ja aber was mache ich denn jetzt damit?
00:46:27: Und das was wir uns vorstellen können es hat direkt einen Einfluss auf den Körper.
00:46:32: Ich nehme immer gerne das Beispiel wenn jemand Höhenangst hat und die Augen geschlossen hat und sich vorstellt er steht auf einer hohen Brücke Er wird im Körper etwas spüren.
00:46:42: Schwitzige Hände der Herzschlag verschnellert sich Weiß ich nicht, Bauchkrummeln was auch immer und genauso ist es wenn wir die Flümer beispielsweise visualisieren.
00:46:51: Wenn da eine Enge isst Und dann geben wir dem Flüme das was er braucht Dann ist danach eine Weite da.
00:47:00: So und ich muss eben nicht mit meinem inneren Kent in Kontakt gehen Ich muss nichts erinnern Ich muss keine alten Geschichten aufrollen Das macht's für mich eben auch so leicht.
00:47:09: Ja und was ich auch noch so schön daran finde Ist dass durch diese Visualisierung man sich selbst im Alltag schneller dran Erinnern kann.
00:47:17: Also wenn man dann doch mal wahrnimmt, oh ich habe gerade diese Enge in der Brust oder im krimmelten Bauch dass man ja halt viel schneller zu sagen das verankert hat wie die Frühma aussehen
00:47:30: Genau und das können wir eben auch so unsere Kinder vielleicht begleiten Wenn unser Kind traurig ist Ich kenne es auch aus meiner Vergangenheit was ist denn los?
00:47:38: Jetzt sag doch mal Die Kinder wissen es doch oft selbst nicht.
00:47:46: Ich weiß auch nicht, nie weiß ich nicht und das macht's halt auch schwer.
00:47:51: Und wenn wir dann einfach fragen okay das was grad ist ohne dass wir wissen was es ist wo merkst du das im Körper?
00:47:59: Okay welche Farbe hats denn?
00:48:03: Es ist mir noch nie ein Kind... wie sagt man gekommen?
00:48:09: oder ich habe noch nie ein Kind kennengelernt, dass sich das nicht vorstellen konnte.
00:48:13: Es sind in der Regel nur wir Erwachsenen die schon sehr verkopft sind.
00:48:17: ja aber ein kind hat sofort wenn ich frage okay wo spürst du es?
00:48:20: im körper?
00:48:21: meistens im bauch und am hals.
00:48:23: welche farbe hatten das denn?
00:48:25: ist es oft grün wie die angst oder blau wie die traurigkeit oder rot wie die wut?
00:48:30: Kinder können es in der Regel sofort.
00:48:32: Ah, interessant!
00:48:34: Und auch wir als Eltern müssen nicht mehr einordnen, sortieren, analysieren und hinterfragen.
00:48:39: Wir dürfen einfach sagen, ah, interessant... In deinem Bau ist gerade so'n roter großer Flümer.
00:48:45: Jetzt gehen wir um einen Kontakt.
00:48:47: Gucken wir mal was er uns erzählt?
00:48:49: Dann kommen die krassesten Dinge raus und denken, da wär ich im Leben nicht draufgekommen.
00:48:56: Es ist richtig schön und da kriegt man jetzt wirklich, also selbst ich kriege jetzt so richtig Lust mit meinen Kindern hier loszulegen.
00:49:06: Aber wenn jemand anders sagt okay das klingt alles, die gehen damit in Resonanz und sie möchten auch endlich mal diese Flümer kennenlernen kann man dann mit dir arbeiten.
00:49:17: Also ich begleite eins zu eins, wenn Bedarf da ist.
00:49:20: Aber ich glaube so ein leichter Einstieg kann einen... also ich habe so eine PDF entwickelt, das nenne ich Leitfaden.
00:49:25: Da kann man so bisschen die Welt der Flümer kennenlernen Die Haltung dahinter, es kann man kostenlos auf meiner Website sich downloaden.
00:49:33: Da gibt's auch andere kostelose Produkte, da kann man einfach mal reinschnuppern.
00:49:38: Genau, das wäre eine Möglichkeit.
00:49:40: Dann für die, die sagen ich kenne die Flümer.
00:49:42: Ach genau mein Kinderbuch gibt es auch.
00:49:44: jetzt kann man zwar gar nicht mehr sehen hier im Hintergrund aber es ist die Flümaffiebel wie ich Freunde in mir fand überall erhältlich, wo es Bücher gibt.
00:49:52: So als leichter Einstieg.
00:49:54: und für die Menschen, die sagen ich möchte tiefer eintauchen sind halt auch oft Fachkräfte weil die Flümer tatsächlich auch in Schulen in Kindertageseinrichtungen tatsächlich schon gelebt werden.
00:50:05: da gibt es den Flühmagerundweg und das ist ein sechswöchiger Fernlehrgang, wo man die Flürme und die Methode so lernt dass man sie wirklich anwenden kann.
00:50:14: Ja richtig schön!
00:50:15: Ich werde alles auf jeden Fall in die Shownots mit verlinken dass man sich das direkt anschauen kann.
00:50:23: Und ansonsten, wenn Fragen immer aufkommen darf jederzeit mit mir Kontakt aufgenommen werden?
00:50:30: Deine Instagram und deine Kontaktdaten sind natürlich auch dabei!
00:50:36: Ich habe jetzt noch zum Schluss eine letzte Frage an dich.
00:50:41: Wenn du deinem früheren ich eine Sache mitgeben dürftest was du Über Beziehungen gelernt hast, was wäre das?
00:50:53: Über Beziehungen.
00:50:59: Dann glaube ich werde es nimm dich selbst ernst mit all dem, was du fühlst und heile dich mit.
00:51:08: Schön!
00:51:11: Und wenn's dann nicht angenommen wird, dann passts
00:51:17: nicht.
00:51:17: Richtig schön.
00:51:20: Dann liebe Nadine vielen, vielen Dank dass du bei uns zu Gast
00:51:23: warst
00:51:24: für die ganzen ja wirklich Inspiration und doch emotionale Momente.
00:51:32: Genau, wenn ihr mehr wissen wollt mit Nadine arbeiten wollt guckt in die Show Notes und wir hören uns wieder in zwei Wochen!
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